Verbrauch mindern, Geld sparen

Energie wird in der Zukunft immer knapper und damit auch teurer werden. Denn die hohe Nachfrage und die hohe Abhängigkeit von energieintensiven Anwendungen wie Waschen und Duschen mit Warmwasser, komfortable Heizung und strombetriebenen Haushaltshelfern wird die Preise in genau solche Höhen treiben. Statt nur an die finanziellen Einsparungen zu denken, um die eigene Haushaltskasse zu schonen, sollten Verbraucher sich mindestens genauso intensiv mit absoluten Maßnahmen zur Energieeinsparung beschäftigen.

Trügerische Sicherheit

Der aktuelle Boom von sogenannten erneuerbaren Energien und Ökostromanbieter vermittelt vielen Verbrauchern die trügerische Sicherheit, mit gutem Gewissen Energie verbrauchen zu können. Schließlich handelt es sich ja um "grünen Strom". Aber Vorsicht! Preisvergleiche über Portale wie www.verbrauchermax.de optimieren dank des günstigsten Anbieters die eigene Stromrechnung und so wird einem das Gefühl vermittelt, man müsse sich keine Sorgen mehr machen. Doch der Schein trügt gewaltig. Denn diese "erneuerbare" und "grüne" Energie wird vielleicht schon in naher Zukunft die einzige sein, die noch verfügbar ist und ihr in Euro bemessener Preis sagt nichts über den wirklichen Wert und letztlich auch den wahren Preis aus. Also nicht nur Verbauchermax befragen, sondern vor allem überlegen, welche Optimierungen im eigenen Verhalten nicht nur die Rechnung senken, sondern sinnloser Energieverschwendung ein Ende setzen können.

Kampagnen gegen Stromfresser

Immer wieder fahren Energieversorger und Verbraucherministerien Kampagnen mit werbewirksamen Plakaten und Spots, die den Verbraucher zum Kampf gegen den "Stromklau" und seine Kumpanen anstiften sollen. Das Ausschalten von Geräten, die sonst im Stand-By weiter Strom verbrauchen, die Benutzung von LED und Halogen, Energiesparbirnen und energieeffizienten Kühlschränken sind nur einige der einfachsten Maßnahmen zum Energiesparen. Auch bei Wasser und Heizung lässt sich mit einfachen Mitteln viel Sparpotential erschließen. Ein paar Grad kälter duschen, das Wasser beim Zähneputzen nicht laufen lassen, eine Spartaste am Spülkasten oder eine Weiterverwendung von Brauchwasser für den Garten sind nur ein paar von zahlreichen wohl bekannten Maßnahmen, den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren.

Auch in der Gebäudetechnik wurde in den letzten Jahren viel verbessert. High-Tech Wärmedämmung steigert die Heizeffizienz und hilft so auch die Kosten zu verringern, allein die Heizmethoden haben sich rasant verbessert. Viele Haushalte heizen schon mit Wärmepumpe oder eigenem Blockkraftwerk. Doch auch beim Wasser sparen und Heizen gilt dasselbe wie beim Strom: Das Bewusstsein, dass die Ressourcen nicht im Überfluss und unendlich vorhanden sind, sollten die vorrangige Motivation zum Sparen sein. Dann erst, an zweiter Stelle, sollte das Motiv folgen, den eigenen Geldbeutel zu schonen.