Lebenshaltungskosten: im Osten höher als im Westen
Die Energiekosten sind laut einer aktuellen Statistik in den alten Bundesländern niedriger als in den neuen, obwohl man im Westen durchschnittlich noch immer ein höheres Einkommen als im Osten hat. Wo liegt diese Divergenz begründet und was kann man als Verbraucher dagegen tun?
Energiekostenquote im Osten: rund 10 Prozent des Nettoeinkommens
Haushalte in Ostdeutschland müssen relativ viel für Energie ausgeben und das, obwohl sie ohnehin kein prächtiges Einkommen haben. In Leipzig zum Beispiel müssten Verbraucher knapp 10 Prozent ihres Einkommens für die hohen Preise für Strom und Gas aufbringen, was sich aus dem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen von 1552 Euro und Energiekosten von 148 Euro berechnet. Eine stolze Menge also, die der Ostdeutsche für Energie aus dem Fenster wirft.
Energiekostenquote in München: nur 5,31 Prozent
Dazu der Westen im Vergleich: bei einem durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen von 2138 Euro und Energiekosten von 114 Euro müssen die Münchner nur 5,31 Prozent für Energiekosten abgeben. Damit hat die bayerische Landeshauptstadt die niedrigste Energiequote von ganz Deutschland und im Vergleich mit dem Leipziger Beispiel zahlen die Münchner lediglich den halben Prozentsatz für Strom und Gas. Für Berlin liegt die Energiekostenquote bei 7,99 Prozent und dadurch liegt die Hauptstadt auf Platz 15 in der Rangliste der teuersten Städte des Landes. Nach Leipzig sind übrigens Gera und Jena die teuersten Städte in Deutschland. Im westdeutschen Raum belastet die Energie das Haushaltsbudget in Krefeld und Bremerhaven am stärksten, wobei sie auch dort immer noch deutlich unter den hohen Sätzen des Ostens liegen.
Bei Gas noch größere Unterschiede
Beim Gas sind die Unterschiede scheinbar noch größer: Während die Bremer mit 587 Euro für 10.000 kWh am wenigsten zahlen, müssen mal wieder die Leipziger mit 1008 Euro am meisten für die gleiche Menge blechen. Da möchte man doch glatt meinen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann.
Abhilfe schaffen Strompreisvergleiche und Anbieterwechsel
Das Einzige, was man den Verbrauchern immer wieder anraten kann, ist der Strompreisvergleich. Im Internet gibt es auf vielen Seiten Rechner, in die man den durchschnittlichen Verbrauch und die jeweilige Region eingeben kann und demnach den billigsten Anbieter angezeigt bekommt. Wenn Sie also Strom Preise vergleichen und feststellen, dass Sie bei einem anderen Anbieter billiger wegkommen würden, sollten Sie auf jeden Fall einen Wechsel zum preisgünstigeren Anbieter in Erwägung ziehen. Der Anbieter Yello Strom bietet auf seiner Website daneben auch einen Sparzähler online an, mit dem man seinen individuellen Stromverbrauch überprüfen kann und bei den ohnehin günstigen Angeboten von Yello Strom noch mehr Energie und Strom an unnötigen Stellen einsparen kann, die sonst nicht selten finanziell zu Buche geschlagen haben.